Eine IT-Perspektive auf Aufstellungen:
Aufstellungen visualisieren einen komlexen Systemzustand. In IT-Terminologie könnte man sagen, dass ein Daten- und Prozessmodell erstellt wird - und zwar "live". Durch Übertragungseffekte wird nicht nur die Statik/Struktur des betrachteten Systems abgebildet, sondern auch die Dynamiken und Prozesse, die sich zwischen den Elementen abspielen.
Die Methode produziert dadurch von außen ablesbare, interpretierbare Daten. Diese werden vom aufgenommen und gemeinsam mit demjenigen der aufstellt interpretiert. Durch die Möglichkeit der direkten Veränderung der Systemdarstellung kann man prüfen ob die Interpretationen stimmen, oder was man am Gesamtsystem verändern könnte.
In IT-Sprache: man hat ein lebendes, im wahrsten Sinne des Wortes sprechendes Daten/Prozessmodell und damit ein extrem effizientes Analyse- und Modellierungs- werkzeug. Ein weiterer Vorteil liegt darin das die anderen Beteiligten ein direktes und eindeutiges Bild über den dargestellten Sachverhalt erhalten. Anstelle über abstrakte und interpretationsbedürftige Grafiken verbal zu diskutieren kann man mit der Aufstellungsmethode in sehr kurzer Zeit sehr viel präziser Informationen übermitteln bzw. über den dargestellten Sachverhalt diskutieren.