Systemische Theorie
Der theoretisch-formale Background der Systemik wird aus verschiedenen Quellen und Disziplinen gespeist:
- die Kybernetik als ein formaler und wissenschaftlich geprägter Ansatz zur Erforschung und Erklärung von Systemen
- die soziologische Systemtheorie zur Erforschung sozialer Systeme von Niklas Luhmann
- die allgemeine Systemtheorie zur Erklärung komplexer Zusammenhänge (Ludwig von Bertalanffy)
- der Kommunikationstheorie als Erklärungsmodelle für Kommunikation
Die sich in den 60er Jahren entwickelnde "systemische Beratung" wurde zudem durch eine Reihe von Praktikern inspiriert und geprägt:
- Virginia Satir
- Milton H. Erickson
- Paul Watzlawik
- Steve de Shazer
Aufgrund der grundsätzlichen Komplexität von Systemen - und insbesondere sozialen Systemen wie Organisationen - gibt es diverse Annahmen und Denkrichtungen. Diese drücken sich i.d.R. durch die verschiedenen systemischen Schulen aus (Mailänder Modell, Heidelberger Schule etc).
Diese Differenzierung findet Widerhall in der tatsächlichen praktischen Arbeit - sowohl im Werkzeugkoffer als auch im Umgang mit den einzelnen Werkzeugen.